Generationengerecht

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Generationengerecht - Die Argumente

In einer älter werdenden Gesellschaft steigen die Gesundheitskosten

In den nächsten Jahrzehnten wird es weitreichende Veränderungen der Bevölkerungsstruktur geben. Der Anteil alter Menschen an der Bevölkerung wird stark zunehmen, gleichzeitig sinkt der Anteil junger Menschen. Eine Studie des renommierten Fritz Beske Instituts für Gesundheits-System-Forschung Kiel prognostiziert: Während heute jeder fünfte Bürger älter als 60 Jahre ist, wird das im Jahr 2030 für etwa jeden dritten Bürger gelten. Die Zahl der über 85-Jährigen wird sich bis dahin sogar fast verdoppeln.


Mit dieser demografischen Entwicklung steigen die Kosten im Gesundheitswesen. Zwar macht der medizinische Fortschritt ein längeres Leben mit mehr Lebensqualität bis ins hohe Alter möglich. Länger und besser zu leben bedeutet in Zukunft aber auch immer mehr Kosten.


80-jährige Männer benötigen etwa achtmal so hohe Aufwendungen für Arzneimittel wie 40-Jährige. Die Inanspruchnahme von Krankenhausleistungen steigt zwischen dem 30. und dem 80. Lebensjahr auf das Zehn- bis Zwölffache. Insgesamt verursachen 85-jährige Frauen und Männer mehr als das Vierfache an Gesundheitskosten wie Frauen und Männer im Alter von 45 Jahren und das Doppelte im Vergleich zu den 65-Jährigen (Quelle: „Überproportionaler Finanzierungsbeitrag privatversicherter Patienten zum Gesundheitswesen“, Wissenschaftliches Institut der PKV, Niehaus/Weber, 2005).

 
 

Die private Krankenversicherung ist generationengerecht und zukunftsfest

Mit der Bildung von Alterungsrückstellungen stellt die private Krankenversicherung eine nachhaltige Finanzierung der Gesundheitsversorgung sicher. In der PKV sind die Beiträge so kalkuliert, dass bereits in jungen Jahren eine systematische Vorsorge für das Alter gebildet wird. Solange die Versicherten jünger sind, werden mit einem Teil ihrer Prämien so genannte Alterungsrückstellungen aufgebaut. Aus diesen werden später die im Alter ansteigenden Gesundheitskosten finanziert.


Auf diese Weise sorgen Privatversicherte selbst für ihre im Alter steigenden Gesundheitskosten vor. Die Beitrags- und Steuerzahler von morgen werden damit nicht belastet. Das ist gut für die jüngeren und nachfolgenden Generationen, insbesondere in einer älter werdenden Gesellschaft.


Mit ihren derzeit rund 155 Milliarden Euro an Alterungsrückstellungen in der Kranken- und Pflegeversicherung ist die PKV gut auf die Zukunft vorbereitet – und das selbst in turbulenten Zeiten: Der Kapitalstock der Versicherten hat alle Finanzkrisen unbeschadet überstanden. Im Jahr 2010 stiegen die Rückstellungen trotz den Nachwehen der Bankenkrise um 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr an.

Altersrückstellungen
 
 

Die gesetzliche Krankenversicherung steht vor einem Demografieproblem.

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) steht aufgrund der demografischen Entwicklung vor gewaltigen Problemen: Eine sinkende Zahl von Erwerbstätigen muss immer mehr ältere Nicht-Erwerbstätige mit altersbedingt steigenden Krankheitskosten finanzieren. Das System der Umlagefinanzierung der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, in dem die aktuellen Einnahmen den aktuellen Bedarf an Leistungen decken müssen, gerät damit zunehmend an die Grenzen seiner Finanzierbarkeit.


Schon heute, im Jahr 2011, ist die GKV auf einen Zuschuss in Höhe von rund 15,3 Milliarden Euro aus der Staatskasse angewiesen. Diese Summe entspräche einer Steigerung der Krankenkassenbeiträge um rund zehn Prozent. Doch die Spitzen-Belastungen der demografischen Entwicklung stehen erst noch bevor.


Um eine langfristig belastbare Finanzierungsbasis für ein zukunftsfähiges Gesundheitssystem zu schaffen, ist der Schritt zu mehr Kapitaldeckung daher unabdingbar. Den Folgen der demografischen Entwicklung können wir nur begegnen, wenn mehr Menschen und Leistungen generationengerecht in der kapitalgedeckten privaten Krankenversicherung (PKV) abgesichert werden.

 

In der privaten Krankenversicherung wird eine systematische Vorsorge für das Alter gebildet

Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung, in der die laufenden Beitragseinnahmen zur Finanzierung der laufenden Ausgaben eingesetzt werden, fließt der Versicherungsbeitrag in der privaten Krankenversicherung – vereinfacht gesprochen – in zwei „Töpfe“:

  • Mit einem Teil des Beitrags werden die aktuellen Ausgaben der Versichertengemeinschaft finanziert (erster Topf).
  • Der andere Teil des Beitrags fließt in den Aufbau einer Kapitalreserve, mit der die im Alter steigenden Gesundheitskosten vorfinanziert werden (= Alterungsrückstellungen).
  • Das Geld aus diesem zweiten Topf wird auf dem Kapitalmarkt angelegt. Die Erträge daraus kommen ihrerseits weit überwiegend der Alterungsrückstellung zugute.
Grafik: Ansparphase
 
 

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